Arbeitgebende

Arbeitgebende und Arbeitnehmende entrichten paritätisch die Beiträge an die AHV/IV/EO und ALV. Die Beiträge an die Familienausgleichskasse als auch die Verwaltungskosten gehen zu Lasten des Arbeitgebenden.

Der Arbeitgebende muss folgende versicherungstechnischen AHV-Leistungen gegenüber der Ausgleichskasse für den Arbeitnehmenden entrichten:

Meldung Neueintritte

Der Arbeitgebende meldet der Ausgleichskasse jeden neuen Arbeitnehmenden innerhalb eines Monats nach Stellenantritt an. Nach erfolgter Anmeldung erhält der Arbeitgeber von der Ausgleichskasse einen Versicherungsnachweis, den er dem Arbeitnehmenden übergeben muss.

Beitragspflicht

Der Arbeitgebende rechnet die Sozialversicherungsbeiträge AHV/IV/EO der Arbeitnehmenden ab und entrichtet der Ausgleichskasse die Beiträge in der Höhe von 10,3 Prozent der AHV-pflichtigen Lohnsumme; der Arbeitgebende und der Arbeitnehmende tragen die AHV-pflichtigen Beiträge paritätisch.

Lohnsummenmeldung

Der Arbeitgebende rechnet Akontobeiträge auf die ausbezahlten Lohnsummen mit der Ausgleichskasse ab. Die definitive Abrechnung der jährlich ausbezahlten Lohnsumme erfolgt bis Ende Januar des Folgejahres anhand einer detaillierten Abrechnung der Ausgleichskasse.

Arbeitslosenversicherung

Der Arbeitgebende vergeltet der Ausgleichkasse 2,2 Prozent der AHV-pflichtigen Lohnsumme für die Arbeitslosenversicherung. Der Arbeitgebende und der Arbeitnehmende tragen die AHV-pflichtige Lohnsumme paritätisch.

Familienzulagen

Der Arbeitgebende reicht die Anmeldung für den Arbeitnehmenden bei der Familienausgleichskasse ein, bei welcher er auch die Beiträge bezahlt. Der Arbeitgebende trägt den vollumfänglich Beitragssatz von 1,4 Prozent der AHV-pflichtigen Lohnsumme für die Beiträge an die Kinder- und Ausbildungszulagen selbst.

EO- und Mutterschaftsentschädigung

Der Arbeitgebende meldet die vollständigen Informationen gemäss Anmeldung für die Berechnung und Auszahlung der EO- und Mutterschaftsentschädigungen.